Aktuell plant die Bundesregierung eine Reform der privaten Altersvorsorge (Riester-Rente), ein konkretes Datum steht aber noch aus.15 Millionen Riester-Verträge wurden bis Ende 2024 abgeschlossen – mehr als bei jedem anderen privaten Vorsorgemodell. Riester ist wegen hoher Kosten und komplexer Regeln jedoch in der Kritik, hat aber dennoch viele Sparer gewonnen. Wie sollen sich Bürger nun am besten verhalten? Nils Lederer rät: „Bestehenden Altersvorsorgeverträge können beibehalten werden. In anderen Fällen lohnt sich ein Blick auf Alternativen“.
Mit Blick auf die private Altersvorsorge ist außerdem folgendes grundsätzlich ratsam:
- Bestehende Verträge prüfen
Kündigen Sie keine laufenden Riester- oder Rürup-Verträge ohne guten Grund. Nutzen Sie weiter staatliche Zulagen und Steuererleichterungen, die Ihnen zustehen.
- Staatliche Förderungen beachten
Die Koalition hat ein neues Vorsorgedepot ins Gespräch gebracht, das einfacher und günstiger sein soll. Infoemieren Sie sich rechtzeitig über aktuelle Entwicklungen und lassen sie sich professionell beraten, um rechtzeitig profitieren zu können.
- Sparplan ergänzend nutzen
Ein ETF-Sparplan ist flexibel und kostengünstig. Mit kleinen monatlichen Beträgen investieren Sie weltweit in Aktien und können so Ihre Rente aufstocken.
Tauschen Sie sich mit Experten aus und nutzen Sie Online-Rechner. Ein ausgewogener Mix aus staatlich geförderten Produkten und eigenen Anlagen reduziert Risiko und Kosten.
Nils Lederer
Bleiben Sie informiert: Sobald Details zur Riester-Reform vorliegen, rechnen wir mit günstigeren Konditionen für viele Sparer. Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Altersvorsorge individuell anzupassen – ob mit Riester, ETF oder anderen Sparformen.